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Herzlich Willkommen auf der Homepage des Gymnasiums Gerabronn.

"Wo ist euch Europa heute morgen schon begegnet?" Mit dieser Frage startete Nils Bunjes vom Europa Zentrum Baden-Württemberg unseren Europatag am 23.11.. Weil die meisten Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klasse zu der Zeit erst höchstens eine Stunde wach waren, schien die Frage ganz schnell beantwortet. Doch je mehr gemeinsam im Plenum im Musikraum überlegt wurde, desto mehr Beispiele fielen: von der Kennzeichnung des Frühstückseis über den Strommarkt und die Wasserqualität bis hin zur Regelung von Tierversuchen in der Kosmetikindustrie. Nach einer Erweiterung der Frage auf die gesamte Lebenswelt der Gymnasiasten kamen weitere Beispiele wie z.B. die Anerkennung des Abiturs, die Bologna-Reform der Hochschulabschlüsse sowie die Reisefreiheit innerhalb des Schengen-Raumes hinzu. Herr Bunjes überschätzte wohl auch etwas unsere Stadt, denn in einem Nebensatz sagte er, dass Schengen, ein kleiner Ort in Belgien, sogar weniger Einwohner als Gerabronn hätte. Das stimmt nicht (Schengen hat etwa 500 Einwohner mehr), nichtsdestotrotz ist der Ort weit bekannter als Gerabronn.
Nach einer kurzen Erklärung des Spiels Legislativy verteilten sich die Schülerinnen und Schüler in Gruppen auf den Musiksaal und die Aula. Sie spielten den Weg von Gesetzesinitiativen durch die Institutionen der Europäischen Union. Dabei erhielten sie allerlei Informationen zu Kommission, Ministerrat und Europäischem Parlament sowie zur Arbeit von Lobbygruppen.


Die beim Spiel entstandenen Fragen konnten die Schülerinnen und Schüler anschließend mit Frau Dr. Inge Gräßle diskutieren. Frau Dr. Gräßle ist seit 2004 Mitglied des Europäischen Parlaments für die CDU und beantwortete nicht nur Fragen zur Gesetzgebung in der EU, denn die Schülerinnen und Schüler der 10-12. Klassen hatten auch noch viele andere Fragen, die sie einem echten Politiker stellen wollten. Die Fragen zeugten vom breiten Interesse an gesellschaftlichen und politischen Prozessen. So ging es nicht nur um das Diesel-Fahrverbot und warum es keine Einschränkungen für Hochseeschiffe oder Flugzeuge gibt, sondern auch unter anderem um das Verbot von Trinkhalmen, den Uploadfilter sowie die fehlende Förderung für IT-Unternehmen in Europa.
Herzlichen Dank an Frau Kraiß vom Europabüro in Wolpertshausen, die zusammen mit Herrn Ilg dieses Tag organisierte.

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